11+12 07 2026 – UNTERGRUND – München


Mit „UNTERGRUND. Ein Tanz mit dem Edaphon“ ist p.a.K.T. Open Air zu Gast am Lenbachhaus in München.
11 + 12 07 2026  | 16 – 17:30 uhr
Ort: Garten am Lenbachhaus
Adresse: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München
Luisenstraße 33
80333 München

Eintritt: Kostenlos

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Freie Platzwahl auf den Stühlen des Gartens oder auf dem Rasen.
Mehr Informationen zu den Veranstaltungen
UNTERGRUND – Ein Tanz mit dem Edaphon | kollektiv p.a.K.T.

Die Luftartistin wird langsam aus einem Erdhaufen gezogen. Nur widerwillig trennt sie sich von dem heimeligen Humus, um in der Luft schwebend zu tanzen.
Immer wieder wirft die Schwerkraft sie auf den Boden zurück.
Mit mikrobiellen Fakten, einem luftartistischen Versuchsaufbau und Mikroben-Tattoos geht das Kollektiv p.a.K.T. gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach der Empathie über die Grenzen der Arten hinweg – denn es geht darum, die Welt zu retten!
In einer verstörenden Zeit, in der die Welt aus allen Richtungen auf die Katastrophe zusteuert, setzt der Post-anthropozentrische Zirkus empathisches Handeln, symbiotisches Denken und multispezies Liebe entgegen.
Wir stellen die Welt auf den Kopf und vom Himmel hängend mit dem Kopf der Erde näher, schwelgen wir in einer alternativen Weltsicht sein.
Wir lieben das Mikrobiom!

 

Künstlerisches Team
Konzept, Idee, künstlerische Leitung: p.a.K.T. – Jana Korb und Ella von der Haide
Spiel und Artistik: Jana Korb, Ella von der Haide
Musik: Gisbert Schürig
Produktion: korb + stiefel

Foto: Jos Daamen

Künstlerische Biografien

Jana Korb und Ella von der Haide arbeiten seit 1991 als p.a.K.T. (peripher absurdes Kunst Tribunal) on und off an queer-feministischen Themen. Nichts ist queer-feministischer als Pflanzen und den Zirkus der Zukunft zusammen zu denken!Jana Korb ist Künstlerin (Gast Freie Klasse UdK Berlin) und Kulturwissenschaftlerin (FU/HU Berlin), Sie kreiert artistisches Theater und narrativen Zirkus. Seit Ende 2022 lebt sie in Kelbra (Kyffhäuser), wo sie den Residenz- und Produktionsort CircusMühle Kelbra aufbaut.

Ella von der Haide ist Medienkünstlerin, Filmemacherin, Stadt- und Regionalplanerin sowie Landschaftsgärtnerin und beschäftigt sich mit sozial-ökologischen Themen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. In Lecture Performances und Workshops trägt sie Kunst in die Universitäten und darüber hinaus.

Weitere Informationen unter: post-anthropozentrischer Zirkus