W.A.L.D.

Kurzbeschreibung

W.A.L.D., Foto: Ella von der Haide


Performativer Spaziergang
Post-anthropozentrischer Zirkus Teil II

Zusammen mit Bäumen bilden wir ein inszenatorisches Kollektiv und laden sie ein, als Choreograf*innen und Performer*innen mit uns zu arbeiten. Gemeinsam mit den Bäumen machen wir eine Multispezies-Kommunikation auf Augenhöhe für das Publikum erfahrbar: ein performativer Spaziergang in fünf Akten – mit dem Chor des Waldes, einem Duett zwischen Luftartistin und Baum, getanzten mehr-als-menschlichen Soli und Gruppen-Choreografien. Die menschlichen Performerinnen sind klein zwischen großen Bäumen, und doch wirken sie geborgen und behütet. Wir nehmen die Stärke, aber auch die Zerbrechlichkeit der großen Pflanzen wahr. Das Publikum wird zur Aktivierung der eigenen Sinne und zur Teilhabe am gemeinsamen Tanz eingeladen und versteht die Sprache der Bäume immer fließender.

 

Termine

Premiere: 16 03 2024, 10:30h
Vorstellung (für Familien): 16 03 2024, 14h
Vorstellung: 17 03 2024, 10:30h
Vorstellung (Englisch): 17 03 2024, 14h
Dauer ca. 70min.
Buchenhain, S-Bahnhof S7
Treffpunkt: Parkplatz beim Waldgasthof Buchenhain, 2min. Fußweg von der S-Bahn

 

Tickets
eventbrite

 

Pressemitteilung

W.A.L.D., Foto: Ella von der Haide

W.A.L.D., Foto: Ella von der Haide

W.A.L.D., Foto: Ella von der Haide

 

p.a.K.T. – Ella von der Haide und Jana Korb

Ella von der Haide und ich, Jana Korb, arbeiten on und off seit 1991 als p.a.K.T. (peripher absurdes Kunst Tribunal) künstlerisch an queer-feministischen Themen. Nichts ist queer-feministischer, als den Zirkus der Zukunft und Pflanzen zusammen zu denken.
Seit 2021 erarbeiten wir den post-anthropozentrischen Zirkus: mit Cirque du Soil setzen wir uns mit Microorganismen auseinander und wie wir mit ihnen und ihrer queeren Liebe die Welt retten können.
W.A.L.D. ist unser zweites Projekt in dieser Reihe.

Ausgewählte gemeinsame Arbeiten
2018 "Unsichtbare Orte. Künstlerinnen", performative Ausstellung, Pathos, Mnchen
2011 Filmarbeiten an „Dogs and Women“ einem Film mit und über Donna Haraway
2000 Fabrikantinnen der Jetztzeit - Frauenkunstfestival, Berlin – auch als Kuratorinnen
2000 "Durch das Frau-Werden der Arbeit zur Revolution? Eine feministische Kritik an Antonio Negris Ready-Mix" in: Das Argument 235, h.2, 227-233
1998 Fabrikantinnen der Jetztzeit - Frauenkunstfestival, Berlin – auch als Kuratorinnen
1997 "pervers", subversive Performance auf der documenta X, Kassel
1996 „On the Move“, Super8 Roadmovie
1993 Garten-Ausstellung p.a.K.T. , Pullach
1992 p.a.K.T. Gruppenausstellung, Galerie Türkenstr 106, München
1991 p.a.K.T. Gruppenausstellung, Galerie Johannis, München

Ella von der Haide
ist Medienkünstlerin, Filmemacherin, Stadt- und Regionalplanerin, Landschaftsgärtnerin und beschäftigt sich mit sozial-ökologischen Themen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. In Lecture Performances und Workshops trägt sie Kunst in die Universitäten. Sie kreiert Audiotouren durch München über Ernährungswende (2020+2022) sowie die Dokumentarfilmreihe „Eine andere Welt ist pflanzbar!“ über urbane Gemeinschaftsgärten weltweit (6 Teile seit 2004) und queere Gärten in Nordamerika (2022).
www.eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de

Credits

Post-anthropozentrischer Zirkus

Spiel und Artistik: Jana Korb, Ella von der Haide

Konzept, Idee, künstlerische Leitung: Jana Korb und Ella von der Haide
Kooperation: Nicola von Thurn und Helen Varley Jamieson, Magdalena München
Gestaltung: Nicola von Thurn

 

Gefördert durch den Verband freie Darstellende Künste Bayern e.V. im Rahmen der Koproduktionsförderung des „Förderpakets Freie Kunst 2023“ mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.