SkyDance

ortsspezifische luftartistische Performance

Was ich brauche, ist Perspektive. Die Illusion von Tiefe, erzeugt durch einen Rahmen, die Anordnung von Formen auf einer ebenen Fläche. Perspektive ist notwendig. Ansonsten gibt es nur zwei Dimensionen. Sonst lebt man mit dem Gesicht an die Wand gedrückt, alles ein riesiger Vordergrund, aus Details, Nahaufnahmen, Haaren, dem Gewebe des Bettlakens, den Molekülen des Gesichts. Deine eigene Haut wie eine Landkarte, ein Diagramm der Vergeblichkeit, durchzogen von winzigen Straßen, die nirgendwohin führen. Ansonsten lebst du im Moment. Wo ich nicht sein möchte.
Margaret Atwood

Es geht um Höhe, Weite und Mehrdimensionalität, im Raum und in der Architektur.
Es geht um Freiheit, Perspektive, Hoffnung und Selbstermächtigung.
Inspiriert vom gigantischen Denkmal an den Bergbau, dem Saarpolygon auf der Halde Duhamel, entwickelten Jana Korb und Sylvia Idelberger eine luftartistische Performance für vier Luftartistinnen und drei Kranführer. An drei Schwerlastkränen tanzen die Performerinnen an Bungees, mit wehenden Tüchern und im Aerial Globe. Die Kräne tanzen mit zur eigens von Gisbert Schürig komponierten Musik.

Ortsspezifische luftartistische Performance für das Saarpolygon (20min.), auf deutsch

SkyDance, Foto: Christine Funk

Credits:

Künstlerische Leitung, Text-Compilation: Jana Korb
Choreografie: Sylvia Idelberger
Musik: Gisbert Schürig
Performance: Sylvia Idelberger, Nicola Elze, Katharina Müller, Mikaela Karlsson
Stimme: Jennie Zimmermann
Technik, Rigging: Jana Korb, Hoppe Hoppinsky
Abend-Regie: Jana Korb
Produktion: korb + stiefel

Kreiert im Auftrag des Encore Festival, Saarbrücken, August 2023.

SkyDance, Foto: Christine Funk

SkyDance, Skizze, © Jana Korb

SkyDance, Foto: Christine Funk

SkyDance, Foto: Christine Funk

SkyDance, Foto: Christine Funk