Narrativer Zirkus und Straßentheater

janakorb-by-vojtechbrtnicky

Jana Korb, Foto: Vojtech Brtnicky

Jana Korb kreiert Aerial Theater, Narrativen Zirkus und Performances für den öffentlichen Raum. Dabei sucht sie eine interdisziplinäre Überschreitung traditioneller Grenzziehungen: Bewegungstheater wird mit Zeitgenössischem Zirkus kombiniert, Tanztheater mit Trapezkunst, Performance mit Akrobatik. So entstehen verdichtete, tiefe und berührende Bühnenstücke, bei denen Artistik ein tänzerisches Element der Erzählung ist, Luftartistik die Sprache.

Jana Korbs Welt des Aerial Theater ist schmerzlich menschlich, erzählt von persönlichen Träumen und nimmt akribisch Emotionen unter die Lupe. Sie verortet sich mit ihrer persönlich gesellschaftskritischen Herangehensweise in den Spannungsfeldern von Alter, Geschlecht und Körper.

>> Über mich

Narrativer Zirkus im öffentlichen Raum:

>> Erstes Leid – Zirkus-Trilogie nach Kafka
>> Frau Vladusch - TrapezTanzTheater
>> Vintage! Women! Variete!
>> Paper Dolls - Aerial Theater
>> Illuminair - Aerial Fire Fusion

Erstes Leid von Franz Kafka

Erstes Leid - Die Trapezkünstlerin, Foto: Marlon Brando

Erstes Leid - Zirkus Trilogie nach Kafka

Eine Trapezkünstlerin hatte ihr Leben derart eingerichtet, dass sie Tag und Nacht auf dem Trapeze blieb. Aber eines Tages entdeckte sie, dass ein Trapez nicht mehr ausreichte: “Nur diese eine Stange in den Händen – wie kann ich denn leben?”

Mit Franz Kafkas und Jean Genets Zirkusliteratur untersucht Jana Korb das Existenzielle der Luftartistik – der Kunst der Luftartistik. Sie beschäftigt sich mit Zirkus in der Literatur und bringt das als theatrale Performance in den Zirkus zurück. Dabei ist die Narration der Ausgangspunkt, von dem aus sie ihre artistische Körperlichkeit entwickeln. Es geht um Abhängigkeiten, Kompromisslosigkeit und ewig Provisorisches – hoch oben auf dem Trapez.

Zirkus-Trilogie mit akrobatischer Lesung, Aerial Theater und Chinese Pole (70min.), auf deutsch und english

Aerial Theater am Fixtrapez (30min.), auf deutsch, tschechisch, englisch u.a.

>> weitere Informationen

Frau Vladusch

Frau Vladusch, Foto: Jan Starek

Frau Vladusch

Trapez – Tanz – Theater

Mit Alltagsbildern und viel Liebe zu kleinen Details erzählt Jana Korb eine sehr persönliche Geschichte. Ins Groteske auseinandergenommene Alltags-Bewegungen werden als tänzerische Elemente eingesetzt – auf der Erde und am Trapez. Artistische Tricks zerfließen zu einer Körpersprache, die den Schmerz sichtbar macht – und dennoch zum Lächeln zwingt.
So entsteht eine Geschichte über die Schönheit alltäglicher Bewegungen, über fliegende Träume und die Erinnerungsarbeit einer alten Frau.

Straßentheater (ca.35min.), 3 Fixtrapeze an freistehendem Trapezgerüst

>> weitere Informationen

12_06_03_4798

Vintage! Women! Variete!, Foto: Jürgen Scheer

Vintage! Women! Variete!

Eine artistische Zeitreise zu den ersten großen Artistinnen.

Vintage! Women! Variete! ist eine spielerische Auseinandersetzung mit der traditionellen und zeitgenössischen Zirkusgeschichte, eine Hommage an unsere Vorbilder, ein Spiel mit alten und neuen artistischen Disziplinen. Als dokumentarisches Zirkus-Theater erzählen wir wahre Geschichten über reale Frauen, die in der begleitenden Wanderausstellung ergänzend vorgestellt werden.

Mobiles Variete (ca. 60min.) mit drei Darstellerinnen auf eigener Bühne (Aerial Rig) mit Wanderausstellung

>> weitere Informationen

Paper Dolls, Foto: Benjamin Krieg

Paper Dolls, Foto: Benjamin Krieg

Paper Dolls

Aerial Theater

Ein Stück über die beste Freundin.

Ein Solo über die Gemeinheit und Grausamkeit, mit der Mädchen Freundschaften führen – eine Erinnerung an Kindheitsmuster – ohne Nostalgie.
“Paper Dolls” soll dennoch ein Plädoyer für die Freundschaft sein. Ein unbedingtes. Eine Sehnsucht nach der besten Freundin.
Jana Korb interpretiert Margaret Atwoods Roman “Katzenauge” als Solo Stück. Begleitet von Jennie Zimmermanns Stimme und Soundscapes, mit Texten, die das Publikum nicht mehr loslassen.

Open Air – Aerial Theater am freistehenden Rig (9m hoch) – englisch, ca. 45min.

>> weitere Informationen

vertigo

Aerial Fire Fusion, Foto: Vojtech Brtnicky

Illuminair - Aerial Fire Fusion

Work in Progress - Performance

"Früher suchten sich Menschen vor der Trennung einen Stern, an dem sich abends ihre Blicke treffen konnten.
Den Himmel wenigstens können sie nicht zerteilen. Den Himmel? Dieses ganze Gewölbe von Hoffnung und Sehnsucht, von Liebe und Trauer?
Der Himmel teilt sich zuallererst."
Christa Wolf

Wir erforschen mit Luftartistik, Tanz und Feuerkunst neue Verbindungen und Choreographien, setzen uns mit den site-spezifischen Bedingungen unserer Veranstaltungsorte auseinander und spielen mit dem öffentlichen Raum.

Performance mit einer variablen Länge (10-35 min.) an einer freistehenden Luftartistik-Pyramide

>> weitere Informationen